4. Mai 2022

Haseloff übernimmt AfD-Thesen zur Bildungspolitik. Tillschneider: Erst blockieren, dann kopieren

Pres­se­mit­tei­lung vom

Minis­ter­prä­si­dent Dr. Rei­ner Hasel­off hat das nied­ri­ge Niveau des Abiturs im Land kri­ti­siert. Sin­ken­de Anfor­de­run­gen im Schul­un­ter­richt wür­den uns noch teu­er zu ste­hen kom­men, so der CDU-Poli­ti­ker. Hasel­off beruft sich dabei u. a. auf Äuße­run­gen der ukrai­ni­schen Gene­ral­kon­su­lin Iry­na Tybin­ka, die Son­der­klas­sen für ukrai­ni­sche Flücht­lings­kin­der gefor­dert hat, weil sie einen Niveau­ver­lust fürch­tet, wenn die ukrai­ni­schen Schü­ler deut­sche Schu­len besuchen.

Dr. Hans-Tho­mas Till­schnei­der, Spre­cher der AfD-Land­tags­frak­ti­on für Bil­dung, Kul­tur und Wis­sen­schaft, erklärt dazu: „Nach­dem die CDU-Regie­rung die bil­dungs­po­li­ti­schen Anträ­ge der AfD sechs Jah­re lang im Par­la­ment blo­ckiert hat und vom Ver­fall des Leis­tungs­ni­veaus, den wir ste­tig the­ma­ti­siert haben, buch­stäb­lich nichts wis­sen woll­te, stößt sie nun in das glei­che Horn und tut so, als wäre sie die ers­te poli­ti­sche Kraft, der das jetzt auffällt.

Als wir noch letz­te Woche die Ein­rich­tung von Son­der­klas­sen für ukrai­ni­sche Flücht­lin­ge bean­trag­ten und uns dabei so wie jetzt der Minis­ter­prä­si­dent auf die Äuße­run­gen der ukrai­ni­schen Gene­ral­kon­su­lin Iry­na Tybin­ka berie­fen, haben die Red­ner der CDU und der ande­ren regie­rungs­tra­gen­den Frak­tio­nen auf Rede­bei­trä­ge ver­zich­tet. Anschei­nend haben sie nur des­halb nicht gespro­chen, weil sie hät­ten zustim­men müs­sen, einem AfD-Antrag aber prin­zi­pi­ell nicht zustim­men dür­fen. Fazit: Das Kar­tell der Alt­par­tei­en ver­wei­gert wich­ti­ge Debat­ten, um die AfD bes­ser tot­schwei­gen zu kön­nen. Das ist schäd­lich und schäbig!“

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4.5.2022