30. Juni 2023

Zu viel Politik in der Religion wird abgestraft!

Pres­se­mit­tei­lung vom 30. Juni 2023

Laut Medi­en­be­rich­ten ver­lie­ren die evan­ge­li­sche und katho­li­sche Kir­che im Jahr 2022 zusam­men rund 900.000 Mit­glie­der, mehr als eine hal­be Mil­li­on Aus­trit­te gab es allein bei den Katho­li­ken. Bei der Ursa­chen­for­schung bleibt es vage: Miß­brauchs­vor­wür­fe in der katho­li­schen Kir­che, gepaart mit ver­krus­te­ten Struk­tu­ren, sorg­ten offen­sicht­lich für Unmut bei den Mit­glie­dern. Doch auch bei der evan­ge­li­schen Kir­che, die grü­ne Poli­ti­ker – und damit woken Zeit­geist – zum Kir­chen­tag ein­lädt, scheint die christ­li­che Bot­schaft nicht mehr an die Gläu­bi­gen ver­mit­tel­bar zu sein. Die­se ver­zeich­ne­te rund 380.000 Aus­trit­te im ver­gan­ge­nen Jahr.

Der Spre­cher für Reli­gi­ons­po­li­tik der AfD-Land­tags­frak­ti­on, Dr. Hans-Tho­mas Till­schnei­der, sagt dazu: „Christ­li­che Kir­chen, die nicht mehr das Evan­ge­li­um pre­di­gen und statt­des­sen wie lin­ke Par­tei­en Poli­tik machen, müs­sen sich nicht wun­dern, wenn gläu­bi­ge Men­schen sich abwen­den. Wenn die bei­den gro­ßen Kir­chen Regen­bo­gen­pro­pa­gan­da betrei­ben und Bibel­aus­ga­ben in Gen­der­spra­che ver­brei­ten, dann unter­stüt­zen sie das, was sie von Glau­bens wegen bekämp­fen soll­ten. Die­sen Sün­den­fall wer­den die evan­ge­li­sche und die katho­li­sche Kir­che nicht über­le­ben. Und das ist auch gut so. Die Zukunft gehört klei­ne­ren Kir­chen, die sich treu geblie­ben sind, und der Orthodoxie.“

Tobi­as Rausch, Par­la­men­ta­ri­scher Geschäfts­füh­rer der AfD-Land­tags­frak­ti­on, ergänzt: „Nicht zu ver­ges­sen, daß evan­ge­li­sche Insti­tu­tio­nen sich am Schlep­per­ge­schäft im Mit­tel­meer betei­li­gen. Der evan­ge­li­sche Theo­lo­ge Thies Gund­lach, Lebens­ge­fähr­te der Grü­nen-Abge­ord­ne­ten Kat­rin Göring-Eckardt, sitzt im Vor­stand des See­not­ret­tungs­bünd­nis­ses ‚United4Rescue‘. Die­se Orga­ni­sa­ti­on wird seit Novem­ber ver­gan­ge­nen Jah­res mit Steu­er­gel­dern in Höhe von zwei Mil­lio­nen Euro jähr­lich bis 2026 geför­dert (ins­ge­samt 8 Mil­lio­nen Euro!). Damit erhält erst­mals eine pri­va­te See­not­ret­tung von Flücht­lin­gen im Mit­tel­meer staat­li­che Finan­zie­rung. Wen wun­dert es da, daß jetzt Gläu­bi­ge die Flucht ergrei­fen und ihre Kir­chen verlassen?“

https://afdfraktion-lsa.de/zu-viel-politik-in-der-religion-wird-abgestraft/

30.6.2023