In Sachsen-Anhalts Schulen sitzen immer mehr Kinder ohne ausreichende Deutschkenntnisse in den Regelklassen. Um des Problems Herr zu werden, setzt das CDU-geführte Bildungsministerium zunehmend auf externe Partner wie Volkshochschulen oder private Bildungsträger – und stellt dafür Millionenbeträge bereit.
Dazu erklärt Dr. Hans-Thomas Tillschneider, Sprecher der AfD-Landtagsfraktion für Bildung, Kultur und Wissenschaft: „Es war ein schwerer Fehler, Kinder ohne Deutschkenntnisse direkt in den Regelunterricht zu integrieren. Anscheinend hatte man die Hoffnung, die Kinder würden durch die Teilnahme am Regelunterricht schnell eine ausreichende Sprachkompetenz erwerben. Das Gegenteil aber war der Fall: Die deutschen Kinder haben die ausländischen Kinder nicht zum Lernen motiviert. Dafür haben die ausländischen Kinder den Unterricht der deutschen Kinder gestört und selbst kaum Deutsch gelernt.
Anstatt nun viel Geld für privaten Sprachunterricht aufzuwenden, sollten die Flüchtlings- und Asylantenkinder, wie das die AfD seit Jahr und Tag fordert, besser in Sonderklassen als Rückkehrvorbereitungsklassen unterrichtet werden. Am Regelunterricht sollte nur teilnehmen dürfen, wer über einen unbefristeten Aufenthaltstitel und zugleich ausreichende Sprachkenntnisse verfügt, um dem Unterricht zu folgen, was in einem Sprachtest festgestellt werden muss. Wer die deutsche Sprache nicht beherrscht, hat jedenfalls im Regelunterricht nichts zu suchen.“

20.8.2025