Der Landesschülerrat Sachsen-Anhalt hat gefordert, Fahrten von Schülern zu Stätten des Gedenkens an die NS-Herrschaft zur Pflicht zu machen. Begründet wurde dies explizit als Maßnahme gegen die Popularität der AfD.
Dazu erklärt Dr. Hans-Thomas Tillschneider, Sprecher der AfD-Fraktion für Bildung, Kultur und Wissenschaft: „Gegen Gedenkstättenfahrten wäre nichts einzuwenden, wenn sie in ein Gesamtkonzept historischer Exkursionen eingebettet wären, das auch die Sternstunden und die Hochzeiten deutscher Geschichte in Sachsen-Anhalt umfasst und so ein Vollbild unserer Vergangenheit vermittelt.
Verpflichtende Fahrten exklusiv zu den Stätten des Gedenkens an die NS-Unrechtsherrschaft aber lehnen wir ab, und zwar insbesondere dann, wenn die Gedenkstättenfahrt nur dazu dient, im Rahmen einer Gleichsetzung der patriotischen Opposition von heute mit den Nationalsozialisten von damals die AfD zu diffamieren. Wer so vorgeht, verzerrt Geschichte und die Gegenwart und ermöglicht keine politische Orientierung, sondern verblendet die Jugend und führt sie in die Irre. Wer die NS-Zeit dermaßen tumb für seine politischen Ziele missbraucht, zeigt gerade dadurch, dass er nichts aus der Geschichte gelernt hat.“

https://afdfraktion-lsa.de/schluss-mit-dem-missbrauch-der-ns-zeit/
6.11.2025