10. November 2025

Bischöfe segnen LGBTQ-Propaganda an Schulen ab – Ein Hort der Häresie!

Pres­se­mit­tei­lung vom 10. Novem­ber 2025

„Habt ihr nicht gele­sen, dass der, wel­cher sie schuf, sie von Anfang an als Mann und Frau schuf und sprach: Dar­um wird ein Mensch Vater und Mut­ter ver­las­sen und sei­ner Frau anhän­gen, und es wer­den die zwei ein Fleisch sein?“ (Mat­thä­us 19, 4–5)

Das Sekre­ta­ri­at der deut­schen Bischofs­kon­fe­renz hat im Namen der „Kom­mis­si­on für Erzie­hung und Schu­le“ unter dem Titel „Geschaf­fen, erlöst und geliebt“ Anfang Okto­ber 2025 ein Doku­ment ver­öf­fent­licht, das Leit­li­ni­en für den Umgang mit der „Viel­falt sexu­el­ler Iden­ti­tät in der Schu­le“ fest­le­gen soll. Das Doku­ment ist für Schu­len in Trä­ger­schaft der katho­li­schen Kir­che ver­bind­lich, gilt aber auch für katho­li­schen Reli­gi­ons­un­ter­richt an staat­li­chen Schu­len, der von ent­sand­ten Leh­rer­kräf­ten erteilt wird. Die­ses Doku­ment for­dert, zur Ver­mei­dung von angeb­li­cher Dis­kri­mi­nie­rung alle mög­li­chen For­men der Sexua­li­tät und sexu­el­ler Gemein­schaft gleich­wer­tig neben die Ehe aus Mann und Frau zu stel­len. Die Ehe aus Mann und Frau soll in der Schu­le nicht mehr als Vor­bild der Lebens­ge­stal­tung prä­sen­tiert werden.

Dazu erklärt Dr. Hans-Tho­mas Till­schnei­der, Spre­cher der AfD-Land­tags­frak­ti­on für Bil­dung, Kul­tur und Wis­sen­schaft sowie Reli­gi­ons­fra­gen: „In schwer häre­ti­scher ‚Begrün­dung‘ wird aus der Mensch­wer­dung Got­tes abge­lei­tet, dass alle For­men des Sexu­al­ver­hal­tens gleich­wer­tig und gleich gül­tig sei­en. Die Mensch­wer­dung Got­tes in Jesus Chris­tus kann jedoch nicht bedeu­ten, dass alles per se gehei­ligt wäre, was Men­schen so auf Erden trei­ben, son­dern bedeu­tet, dass Men­schen gera­de wegen ihrer Män­gel zur Hei­li­gung und einem gott­ge­mä­ßen Ide­al der Lebens­ge­stal­tung auf­ge­ru­fen sind und danach stre­ben sollen.

Die­ses Ide­al ist in sexu­el­ler Hin­sicht zwei­fel­los die bis zum Tode bestehen­de Ehe aus Mann und Frau, aus der Kin­der her­vor­ge­hen. Auch wenn immer weni­ger die­ses Ide­al errei­chen und es in unse­rer Zeit schwe­rer erschei­nen mag als frü­he­ren Gene­ra­tio­nen, so muss es doch aus theo­lo­gi­scher – und nicht nur theo­lo­gi­scher Sicht – Ide­al blei­ben. Dem Sün­der ist mit Güte und Nach­sicht zu begeg­nen, aber eine falsch ver­stan­de­ne Nächs­ten­lie­be darf nicht dazu füh­ren, dass Sün­de zu Recht­lei­tung ver­dreht wird. Mit der Begrün­dung, nie­man­den ‚dis­kri­mi­nie­ren‘ zu wol­len, ver­sucht die katho­li­sche Kir­che jedoch genau dies. Die Ehe als lebens­lang ange­leg­tes Treuebünd­nis von Mann und Frau, aus der Kin­der her­vor­ge­hen, wird dadurch, dass alle Abwei­chung davon als eben­so legi­tim und anstre­bens­wert erschei­nen, in einen Kon­text der Belie­big­keit gestellt, ent­wer­tet und gegen das Zeug­nis der Schrift ihrer her­aus­ge­ho­be­nen Stel­lung beraubt.

Die Bischö­fe aber gehen noch wei­ter: Schü­ler, die noch kla­re Vor­stel­lun­gen davon haben, ‚was ein rich­ti­ger Mann oder eine rich­ti­ge Frau ist‘, wer­den ange­grif­fen und als pro­ble­ma­tisch dar­ge­stellt. Sog. ‚Regen­bo­gen­fa­mi­li­en‘ dage­gen sol­len einen ‚wich­ti­gen Bei­trag zur viel­falts­ori­en­tier­ten Sen­si­bi­li­sie­rung einer schu­li­schen Lern­ge­mein­schaft‘ leis­ten. Mit die­sem Doku­ment kapi­tu­liert die katho­li­sche Kir­che voll­stän­dig vor dem Regen­bo­gen­kult und hält nicht ein­mal mehr den Anschein christ­li­cher Gesin­nung auf­recht. Die AfD-Frak­ti­on Sach­sen-Anhalt sieht sich dadurch erneut bestärkt in ihrem kir­chen­kri­ti­schen Kurs. Einer Kir­che, die agiert wie eine zwei­te grü­ne Par­tei, muss jeder Ein­fluss auf die Schu­len genom­men werden!“

https://afdfraktion-lsa.de/ein-hort-der-haeresie/

10.11.2025