13. Mai 2026

Konflikt um die Segnung Homosexueller – Der Papst hat Recht!

Pres­se­mit­tei­lung vom 13. Mai 2026

Der Vati­kan hat der unter deut­schen Bischö­fen ein­ge­ris­se­nen Pra­xis, homo­se­xu­el­le Paa­re ehe­ähn­lich zu seg­nen, eine kla­re Absa­ge erteilt. Papst Leo XIV erklär­te, dass der Hei­li­ge Stuhl „mit der for­mel­len Seg­nung von Paa­ren – in die­sem Fall homo­se­xu­el­len Paa­ren oder Paa­ren in irre­gu­lä­ren Lebens­si­tua­tio­nen – nicht ein­ver­stan­den“ ist. Die deut­schen Bischö­fe zei­gen sich aller­dings nicht bereit, ihre häre­ti­sche Pra­xis abzustellen.

Dazu erklärt Dr. Hans-Tho­mas Till­schnei­der, reli­gi­ons­po­li­ti­scher Spre­cher der AfD-Landtagsfraktion:

„Die deut­sche Bischof­kon­fe­renz hat bereits im April 2025 eine Hand­rei­chung ver­ab­schie­det und dar­in gegen den Wil­len des Vati­kans zur Seg­nung homo­se­xu­el­ler Paa­re auf­ge­for­dert. Das Papier mit dem lächer­li­chen Titel ‚Segen gibt der Lie­be Kraft‘ ent­hält schwer häre­ti­sche Aus­sa­gen. Wir wün­schen dem Vati­kan auch um unse­res lie­ben Vater­lan­des wil­len viel Kraft im Kampf gegen die Ver­ir­run­gen der deut­schen Bischöfe.

In unse­rer frei­en und libe­ra­len Gesell­schaft sind vie­le Lebens­kon­stel­la­tio­nen mög­lich. Das erken­nen die Bür­ger und auch alle Gläu­bi­gen an. In der Kir­che aber gel­ten ande­re Geset­ze. Wer die Sün­de, die Tren­nung von Gott, zu Fröm­mig­keit erklärt, der ver­dreht die Grund­la­gen des Glau­bens. Wer die Sün­de seg­net, ver­spot­tet den Segen und sün­digt als Geist­li­cher schwe­rer als der Sün­der, den er geseg­net hat. Indem die katho­li­sche Kir­che in Deutsch­land ihre gesam­te Tra­di­ti­on und Dog­ma­tik auf dem Altar der Rege­bo­gen­dok­trin opfert, ver­sagt sie als gesell­schaft­li­cher Sta­bi­li­täts­an­ker, sie ver­sagt als Hüte­rin des Glau­bens und wird nur noch mehr Mit­glie­der verlieren.“

https://afdfraktion-lsa.de/konflikt-um-die-segnung-homosexueller/
13.5.2026